Der Verdauungsprozess beginnt schon im Mund.. jeden Bissen sorgfältig und lange kauen unterstützt bereits den Verdauungsprozess. über die Speiseröhre wird der Nahrungsbrei in den Magen weitertransportiert und dort mittels Magensäure und Enzymen „weiterverarbeitet“. Der grösste Teil der Verdauung und Nährstoffaufnahme findet im Dünndarm statt. Durch die Gallenflüssigkeit werden Fette, Proteine und Kohlenhydrate so fein zerteilt, dass sie dann über die Wand des Dünndarms aufgenommen werden können und weiter ins Blut gelangen.
Essen bedeutet Leben. Gutes Essen bedeutet gutes Leben. Wir Essen nicht nur um satt zu werden sondern sollten uns auch bewusst sein, welche Bedeutung die Nahrungsmittel für uns haben. BIOlogische Lebensmittel sollten erste Priorität haben. Zuviele Pestizide, Fungizide, Herbizide haben Einfluss auf unseren Körper und können Abläufe schwächen oder schädigen.
Sich Zeit nehmen um zu Essen, Essens-Pausen einlegen oder auch mal richtige Intervall-Essens-Pausen machen stärken den Magen-Darm-Trakt und entlasten die Leber.
Den Darm reinigen bezieht sich auf verschiedene Methoden und Praktiken, die darauf abzielen, den Verdauungstrakt und auch den Dickdarm von Ablagerungen, Giftstoffen und unerwünschten Substanzen zu befreien.
Das kann durch Entgiftungskuren, Ernährungsumstellung, Fasten, Darmspülungen, etc erfolgen.
Das Mikrobiom von jedem Einzelnen ist so einzigartig wie ein Daumenabdruck! Durch schlechte Ernährungsgewohnheiten, Antibiotikum, Aufnahme von zu vielen Giftstoffen kann es zu einem Ungleichgewicht von guten zu schlechten Bakterien, Pilze und sogar Parasiten kommen. Mit einer Reinigung des Darmes kann man das Darmmilieu und damit unsere Gesundheit positiv beeinflussen.
Viele Themen mit der Haut haben oft direkten Zusammenhang mit einem geschwächten Darmmileu. Stimmt das Verhältnis von guten zu schlechten Darmbakterien nicht, kann des zu Blähbauch, Aufstossen, Unwohlsein nach dem Essen, starker Müdigkeit/Energielosigkeit kommen.
Ein gesundes Mikrobiom = Darm macht sich auf vielen Ebenen bemerkbar.
- stärkeres Immunsystem: man ist nicht bei jeder Grippewelle mit dabei
- verbesserte Verdauung: Völlegefühl, Unwohlsein nach dem Essen, aufstossen fällt weg, die Nährstoffaufnahme wird verbessert -> wir haben mehr Energie!
- Regulation des Stoffwechsels: verbesserte Gewichtskontrolle und Vorbeugung von Stoffwechsel-erkrankungen z.B. Diabetes
- Psychische Gesundheit: ein gesunder Darm fördert durch die Enge Verbindung vom Darm zum Gehirn auch die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin welches sich auf positive Stimmung und Wohlbefinden auswirkt
Unser Mikrobiom liebt Ballaststoffe, DAS ist das Futter für die guten Bakterien. Geschrotete Leinsamen, Akazienfaser oder Flohsamenschalenpulver unterstützt eine gute Darmflora.
